So wird Transport klimafreundlicher
2022-07-07

Die Pandemie hat viele Branchen hart getroffen. Die Folgen sind jedoch besonders schlimm in der Gastronomie, im Gastgewerbe und im Tourismus. Kaum eine andere Branche verlor im ersten Jahr der Pandemie so viele Beschäftigte. Laut einer neuen Umfrage des IW haben im Jahr 2020 216.000 Menschen der Arbeit den Rücken gekehrt.

 

27.200 neue Mitarbeiter in der Transport- und Logistikbranche.

Die meisten Quereinsteiger haben in Verkaufspositionen gearbeitet, beispielsweise als Kassierer in Supermärkten. Rund 34.800 Menschen haben sich in den Bereichen Gastronomie, Gastgewerbe und Tourismus angemeldet und ihre Stelle gewechselt. Rund 27.200 Menschen haben neue Jobs in Transport und Logistik wie Logistik und Paketdiensten begonnen. Auch die Führungs- und Organisationsbereiche des Unternehmens profitierten vom Stellenwechsel: 27.100 Menschen, inklusive Sekretariat, starteten dort. Lebensmittelproduktion, Reinigung und Bildung sind ebenfalls beliebte Ziele.

 

Sicherheit ist wichtiger denn je

Insgesamt gingen branchenübergreifend weniger Stellen verloren als vor der Krise. Ohne politische Maßnahmen wie Kurzarbeit hätten viele Menschen höchstwahrscheinlich ihre Jobs gekündigt, schreiben die IW-Wissenschaftler. Viele Mitarbeiter orientieren sich jedoch neu, da die wirtschaftlichen Aussichten eingetrübt sind, Schließungen unmittelbar bevorstehen und die kurzfristigen Aussichten für die Branche unklar sind. „In einer Krise kann Sicherheit für viele Menschen wichtiger werden“, sagt Studienautorin Paula Risius. „Aber auch flexiblere Faktoren spielen eine größere Rolle, etwa feste Arbeitszeiten, die sich gut mit dem Privatleben vereinbaren lassen.“ Damit Unternehmen mehr Arbeitskräfte gewinnen können, müssen sie als Arbeitgeber attraktiver werden – etwa durch eine bessere Vereinbarkeit von Schichtarbeit und Schichtarbeit zu Hause, flexiblere Arbeitszeiten oder das tägliche Arbeiten an der Rezeption. „Allerdings wird das Problem des Fachkräftemangels damit nicht vollständig gelöst“, sagt Risius. „Ohne zusätzliche politische Unterstützung, etwa um die Zuwanderung von Fachkräften zu fördern, wird das nicht funktionieren.“

 

Wie geht es weiter?

In der Branche sollte man sich vor allem darüber im Klaren sein, dass Veränderungen im Marktumfeld auch immer Chancen bieten sein Geschäftsmodell weiter zu entwickeln um weiterhin wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Dies gelingt vor allem, wenn man sich ein Alleinstellungsmerkmal schafft, sei es beim Service oder der Umsetzung.

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