Regelung zur LKW-Maut in der EU
2021-06-30
Neue Partnerschaft mit Palletways – Das europäische Expressnetzwerk für palettierten Warenversand
2022-02-03

Die Transportbranche hat ein großes Problem: Es gibt in Deutschland zu wenig LKW-Fahrer. Durch die stetig steigende Transportleistung, gerade zu Zeiten der Corona Pandemie, droht dadurch vielen Unternehmen ein großer wirtschaftlicher Schaden. Ohne die dringend benötigten Fahrer gelangen die Waren nicht an ihren Bestimmungsort und Lieferengpässe, sowie leere Supermarktregale, könnten die Folge sein.

 

Droht uns nun ein Versorgungschaos wie in Großbritannien?

Weil die Lieferanten fehlten, herrschte nach dem Brexit gähnende Leere in den britischen Supermarktregalen und auch vor den Tankstellen entwickelten sich lange Schlangen. Wird es diese Bilder bald auch in Deutschland geben?

Durch die steigende Verbreitung des Omikron-Virus in Verbindung mit dem weltweiten Fahrermangel, ist es auch hierzulande nicht ausgeschlossen, dass Lieferengpässe auftreten oder Lieferketten nicht aufrechterhalten werden können. Zudem wächst der Online-Handel immer stärker an und führt so ebenfalls zu einer stark ansteigenden Transportleistung. Waren müssen möglichst schnell beim Endkunden ankommen und sind zudem immer kleinteiliger. Das macht die Verteilung der Sendungen zunehmend komplexer und stellt die Transportbranche vor große Probleme. Der neue Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) versichert jedoch, alles dafür zu tun, die Lieferketten stabil zu halten. Er stehe in engem Austausch mit der Branche und würde über aktuelle Entwicklungen regelmäßig informiert.

 

Qualifizierte LKW Fahrer sind rar – ein seit Jahren bekanntes Problem

Bereits im September 2019 wurde der Beruf des Kraftfahrers in die sogenannte „Positivliste“ eingetragen. Hierbei handelt es sich um eine Liste von Mangelberufen, die zweimal jährlich von der Bundesagentur für Arbeit (BA) veröffentlicht wird. In diesen Berufen dauert die Besetzung freier Stellen deutlich länger als gewöhnlich. Schon heute fehlen zwischen 60.000 und 80.000 Fahrer, wie der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) und der Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) schätzen. Fest steht also, es gibt einen deutlichen Fachkräfteengpass. Ein zusätzliches Problem entsteht durch den demografischen Wandel. Von den aktiven Kraftfahrern wird sich in den nächsten Jahren ein großer Teil in den Ruhestand verabschieden. Nachwuchs kommt kaum nach. Das schlechte Image des Berufsbildes und der geringe Ausbildungslohn führen dazu, dass sich immer weniger junge Leute für den Beruf des Kraftfahrers entscheiden. Zudem sind die Schulabgänger teilweise so jung, dass sie noch gar nicht LKW fahren dürfen und sich daher für einen anderen beruflichen Werdegang entscheiden.

Es gibt also keinen Zweifel, LKW-Fahrer werden dringend benötigt. Wichtig ist es, schon heute in die Zukunft zu schauen und Versorgungsengpässen vorzubeugen. Es gilt den Ruf der Branche zu retten und zeitnah Vorkehrungen zu treffen, um Lieferketten aufrecht zu erhalten und die immer weiter steigende Transportleistung auch weiterhin bewältigen zu können.

Karriere im Bereich Logistik und Transport

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